Mitwirkende

Monika Grütters

© Elke Jung-Wolff

Prof. Monika Grütters MdB

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Monika Grütters wurde in Münster geboren und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn. Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie an der Oper, im Verlagswesen und im Museumsbereich, bevor sie in großen Unternehmen für Kunst- und Kulturprogramme verantwortlich war.

Von 1998 bis 2013 war sie Vorstand der Stiftung „Brandenburger Tor“. Seit 1999 ist sie Honorarprofessorin für Kulturmanagement an der Freien Universität Berlin.

Monika Grütters war von 2016 bis 2019 Vorsitzende des CDU-Landesverbands Berlin. Seit Dezember 2016 gehört sie dem Präsidium der CDU Deutschland an. Von 1995 bis 2005 war Monika Grütters Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2009 bis 2013 als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien. Seit Dezember 2013 ist sie in zweiter Amtszeit Staatsministerin und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Valerie Mocker

© Valerie Mocker

Valerie Mocker

Investorin für gemeinnützige soziale Innovationen

Valerie Mockers Vision ist es, dass noch mehr Menschen an einer gemeinsamen Gestaltung der Zukunft teilhaben können. Valerie Mocker ist Investorin im Bereich gemeinnütziger sozialer Innovationen (Tech-for-Good) und eine international gefragte Rednerin. Als Direktorin bei Nesta, Europas größter Innovationsstiftung, hat Valerie Mocker viele Organisationen finanziert und unterstützt, die den digitalen Wandel als Triebfeder für eine positive Entwicklung nutzen und sich der großen Herausforderungen der Gesellschaft annehmen, nämlich digitale Bildung für alle, starke Demokratien oder Innovationen im Nachrichtenwesen und Journalismus. Sie rief außerdem den britischen Future News Fund ins Leben. Valerie Mocker hat in Deutschland, Spanien, Peru und Großbritannien gelebt, wurde von Capital zu den Top-Führungskräften unter 40 Jahren „40 under 40“ gewählt und besitzt zwei (ausgezeichnete) Abschlüsse von der Universität Oxford. Sie ist Mitglied des Kuratoriums von Wikipedia.

Professor Mark Cole Photo © Michel Brumat & University of Luxembourg

© Michel Brumat & University of Luxembourg

Prof. Dr. Mark D. Cole

Professor für Medien- und Telekommunikationsrecht

Professor Dr. iur. Mark D. Cole (Jg. 1972) ist Professor für Medien- und Telekommunikationsrecht an der Universität Luxemburg (seit 2007) und Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken (seit 2014).

An der Universität Luxemburg ist er ferner u.a. Studiendirektor für den „Master in Space, Communication and Media Law (LL.M.)“ und Fakultätsmitglied im „Interdisciplinary Centre Security, Reliability and Trust (SnT)“. Er ist Mitglied der beratenden Versammlung der Medienaufsichtsbehörde ALIA (Autorité luxembourgeoise indépendante de l’audiovisuel), einer der ersten ernannten Schiedsrichter am „Deutschen Medienschiedsgericht (DMS)”, Co-Direktor des Instituts für Rechtsinformatik an der Universität des Saarlandes und Mitglied des Advisory Council der European Audiovisual Observatory des Europarates. Für die Periode 2020-21 wurde er vom Europarat in das Committee of Experts on Media Environment and Reform (MSI-REF) berufen.

Sein Schwerpunkt ist europäisches und vergleichendes Medienrecht in der gesamten Bandbreite vom Rechtsrahmen für traditionelle Medien über Regulierungsfragen für das Internet bis hin zu Datenschutz- und Urheberrecht.

Professor Stephan Ory

© Jenny Weiland

RA Prof. Dr. Stephan Ory

Rechtsanwalt

Prof. Dr. Stephan Ory ist seit 1988 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen, zunächst beim Landgericht in Bonn, seit 1990 beim Landgericht Saarbrücken. Er ist eines der Gründungsmitglieder des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) und seit 2011 Direktor und Vorstandsvorsitzender des EMR. Seit 2001 ist Ory Dozent und seit 2009 Honorarprofessor an der Universität des Saarlandes. Ory ist Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), Vorsitzender des Medienrates der Landesmedienanstalt des Saarlandes (LMS), Vorsitzender des EDV-Gerichtstages und Mitglied des Studienrates für Presserecht und Pressefreiheit. Ory studierte von 1978 bis 1983 Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes und promovierte dort 1986 an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät über das Thema „Freiheit der Massenkommunikation“.

Monika Jones

© Monika Jones

Monika Jones

Journalistin

Monika Jones gehört zu den führenden zweisprachigen Journalistinnen und Moderatorinnen Deutschlands. Als Englischsprachige Anchor-Frau des Auslandsfernsehens der Deutschen Welle ist sie einem breiten internationalen Publikum bekannt, insbesondere in Nordamerika, Asien, Afrika und dem Nahen Osten.

 Monika Jones ist auch eine vielgefragte bilinguale Moderatorin für Konferenzen und Business Events. Zu ihren Stammkunden zählen internationale Konzerne, Europäische Ministerien und Verbände, sowie Hilfsorganisationen und NGOs. Sie ist spezialisiert auf Wirtschaftsthemen, Corporate Relations, Human Resources und Transport & Logistik.

 Als offizielle Moderatorin der European Space Agency Rosetta-Mission moderierte sie eines der größten Livestream-Events überhaupt, bei dem die Raumsonde Philae erfolgreich auf einem Kometen abgesetzt wurde!

Grégoire Polad

© ACT

Grégoire Polad

Generaldirektor der Association of Commercial Television in Europe
(Verband für Privatfernsehen in Europa)

Der Franzose Grégoire Polad lebt seit über 20 Jahren in Belgien und ist seit November 2015 Chef der Association of Commercial Television in Europe (ACT). Er befasst sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Europafragen und hat in verschiedenen globalen und Nischen-Beratungsfirmen gearbeitet. Vor seiner Beschäftigung bei ACT war er geschäftsführender Gesellschafter bei True Political Communications, bei der er die Wider Spectrum Group, einen Zusammenschluss von elf gesamteuropäischen Verbänden, darunter Gewerkschaften, Arbeitgeber und Zuschauerorganisationen, koordinierte. Polad engagierte sich außerdem im technischen Bereich und vertrat als Leiter der Abteilung Europapolitik für The App Association die Interessen von Anwendungsentwicklern. Er ist ein ehemaliger Partner von McKinsey & Co und besitzt einen MBA von der NYU Stern School of Business sowie einen Bachelor und einen Master von der London School of Economics.

Dr Mathias Döpfner

© Foto: Axel Springer SE / Fotograf: Andreas Bitesnich

Dr. Mathias Döpfner

Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE

Mathias Döpfner ist Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Seit 1998 ist er für die Axel Springer SE tätig. Zunächst war er Chefredakteur der Zeitung DIE WELT. Seit 2000 ist Dr. Mathias Döpfner Mitglied des Vorstandes und seit 2002 Vorstandsvorsitzender. Davor war er unter anderem Chefredakteur der Wochenpost, Chefredakteur der Hamburger Morgenpost und Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Brüssel. Dr. Mathias Döpfner ist Mitglied im Aufsichtsrat der Time Warner Inc., New York, Mitglied im Aufsichtsrat Warner Music Group, New York und Mitglied im Aufsichtsrat Vodafone Group PLC, London. Er ist unter anderem Mitglied der American Academy, des American Jewish Committee und des European Publishers Council (EPC). 2010 war er Gastprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Cambridge und wurde zum Mitglied des St. John’s College ernannt.

Alan N Shapiro

© Alan N. Shapiro

Alan N. Shapiro

Autor und Medientheoretiker

Alan N. Shapiro ist ein Denker und Essayist, der für seine Arbeiten in den Bereichen Medientheorie, transdisziplinäre und Zukunftsgestaltung, französische postmoderne Philosophie und Science-Fiction-Studien bekannt ist. Zudem arbeitete er viele Jahre als Softwareentwickler in der Industrie. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Star Trek: Technologies of Disappearance (2004), The Technological Herbarium (2010), Die Software der Zukunft (2014) und Transdisziplinäre Gestaltung (2017). Er war Gastprofessor für Design an der Folkwang Universität der Künste, und lehrt derzeit Medientheorie an der Hochschule für Künste Bremen und Gestaltende Zukunftsforschung an der Hochschule Luzern. Seit 2011 war Shapiro als Hauptredner bei 20 akademischen wie wirtschaftlichen Konferenzen und Kunstfestivals zu Gast. Derzeit arbeitet er an einer Publikation über digitale Medientechnologien und geht der Frage nach, wie „moralische Algorithmen“ für eine dezentrale Wirtschaft der „post-Knappheit“ entwickelt werden können. Dabei entwirft er die Vision einer „posthumanen Zukunft“, in der Menschen in Partnerschaft mit Tieren, der Natur und technologischen Wesen wie Robotern und Androiden leben.

Věra Jourová

© Věra Jourová

Věra Jourová

Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Werte und Transparenz

Věra Jourová ist derzeit Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Kommissarin für Werte und Transparenz und für die Themen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Desinformation und Medienpluralismus zuständig. Von 2014 bis 2019 war sie EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucherschutz und Gleichstellung. Bevor sie 2014 in die Europäische Kommission kam, war Frau Jourová Ministerin für regionale Entwicklung der Tschechischen Republik. Von 2006 bis 2013 arbeitete sie in ihrem eigenen Unternehmen als internationale Beraterin für EU-Förderung und war außerdem an Beratungstätigkeiten zum EU-Beitritt auf dem Westbalkan beteiligt. Sie hat ein Diplom in Rechtswissenschaften (Mgr.) und einen Master (Mgr.) in Kulturtheorie von der Karls-Universität in Prag.

Noel Curran

© EBU

Noel Curran

Generaldirektors der Europäischen Rundfunkunion (EBU)

Noel Curran übernahm im September 2017 die Funktion des Generaldirektors der Europäischen Rundfunkunion (EBU).

Zuvor war er Generaldirektor, Geschäftsführer Fernsehen und Redakteur für Aktuelles bei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft der Republik Irland RTÉ.

Curran ist ein starker und langjähriger Fürsprecher der öffentlich-rechtlichen Medien sowie ein preisgekrönter investigativer Journalist und Produzent. Außerdem war er Produzent bei einer Reihe von Live-Fernsehübertragungen und Live-Musik-Events, zum Beispiel beim Eurovision Song Contest 1997.

Curran schloss ein Studium in Kommunikationswissenschaften an der Dublin City University ab, in dem er sich auf die nationale und internationale Rundfunkpolitik spezialisiert und eine Dissertation über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verfasst hat. Er absolvierte ein Aufbaustudium im Bereich Europastudien am Trinity College Dublin, in dem er zur europäischen Rundfunkpolitik forschte.

Er ist Lehrbeauftragter für Journalismus an der Dublin City University.

Richard Burnley

© Richard Burnley

Richard Burnley

Direktor für Rechtsangelegenheiten und Politik der Europäischen Rundfunkunion (EBU)

Dr. Richard Burnley ist Direktor für Rechtsangelegenheiten und Politik bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) in Genf, wo er seit 2010 beschäftigt ist. Zuvor war er als Senior Legal Associate bei der britischen Medienregulierungsbehörde Ofcom beschäftigt und arbeitete davor als Anwalt für Wettbewerbsrecht in einer globalen Anwaltskanzlei in London und Brüssel. Er hat am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz im Europäischen Wettbewerbsrecht promoviert und ein Masterstudium (LLM) im Europäischen Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert.

DePosch

© RTL Group

Guillaume de Posch

Präsident von ACT

Guillaume de Posch, geboren 1958, begann seine berufliche Laufbahn beim internationalen Energie- und Dienstleistungsunternehmen Tractebel (1985 – 1990), ehe er zur globalen Beratungsgesellschaft McKinsey & Company wechselte (1990 – 1993).

Seine Karriere in der Medienbranche begann Guillaume de Posch beim in Luxemburg ansässigen Rundfunkunternehmen Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion (CLT) als Assistent der Geschäftsführung (1993 – 1994) und übernahm später die Verantwortung für die TV-Aktivitäten der CLT in den französischsprachigen Ländern (1995 – 1997). Von 1997 bis 2003 war er stellvertretender Geschäftsführer und Programmverantwortlicher des französischen Pay-TV-Anbieters TPS, bevor er im August 2003 zur börsennotierten ProSiebenSat1 Media AG wechselte, wo er zunächst Chief Operating Officer war und später zum Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer bestellt wurde (2004 bis 2008).

Zum 1. Januar 2012 wurde Guillaume de Posch als Chief Operating Officer in den Vorstand der RTL Group berufen. Wenige Monate später, im April 2012, übernahm er als Co-CEO die Führung der RTL Group. Unter seiner Führung wurde die RTL Group durch strategische Investitionen in Multi-Plattform-Netzwerke und Werbetechnologie zur am stärksten digital ausgerichteten europäischen Rundfunkgesellschaft. Zudem hat Guillaume de Posch das Unternehmen FremantleMedia kreativ neu ausgerichtet.

Zum Januar 2018 ist Guillaume de Posch auf eigenen Wunsch als Co-CEO der RTL Group zurücktreten und ist seitdem als nicht-exekutives Mitglied des Verwaltungsrats der RTL Group tätig.

Seit Mai 2017 ist er Präsident des Verbands für Privatfernsehen in Europa (Association of Commercial Television in Europe, ACT).

Limbourg

© DW

Peter Limbourg

Intendant der Deutschen Welle

Peter Limbourg steht seit Oktober 2013 an der Spitze des deutschen Auslandssenders. Seit Herbst 2019 läuft seine zweite Amtszeit.

Limbourg studierte Rechtswissenschaften in Bonn und entschied sich später für eine journalistische Karriere, die ihn unter anderem über Leipzig, Berlin und London nach Brüssel führte, wo er ab 1990 als Europa- und NATO-Korrespondent arbeitete. 1999 war er an der Gründung des Nachrichtensenders N24 beteiligt und wurde dessen Chefredakteur. 2010 wurde er Senior Vice President Nachrichten und politische Information von ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Außerdem war er mehrere Jahre lang Anchorman der Haupt-Nachrichten von SAT.1.

Limbourg

© Carine Chardon, Fotograf: Markus Schüller

Carine Léa Chardon

Leiterin Medienpolitik/Medienrecht, ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. 
ab 1.9.2020 Geschäftsführerin des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics

Carine Léa Chardon hat ihre juristische Ausbildung mit Schwerpunkt Medienrecht und Medienmanagement in Deutschland und Frankreich absolviert.

Sie trat 2001 als medienpolitische Referentin bei der Kirchgruppe ein, verantwortete als Contract Manager bei EM.TV AG die Lizenzverträge für TV und Merchandising und war bei der Premiere AG (heute Sky Deutschland) ab September 2004 als Senior Counsel Regulatory Affairs tätig. Hierbei leistete sie unter anderem Aufbauarbeit für das medienpolitische Netzwerk von Premiere bei der Europäischen Union und in Österreich.

Seit Juli 2008 setzt sich Carine Chardon als Leiterin Medienpolitik / Medienrecht des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. für die Interessen der Consumer Electronics-Industrie bei Gesetzgebungs-Instanzen und Aufsichtsbehörden auf nationaler und europäischer Ebene ein. Darüber hinaus vertritt sie den Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics als Leiterin des Teams Consumer Electronics.

Seit August 2008 ist Carine Chardon in Personalunion als Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform e.V. tätig. Der Verein setzt sich für die übergreifenden Belange der Unternehmen des digitalen Rundfunks ein, insbesondere für die Einführung neuer Technologien auf Grundlage von Branchenstandards, wie interaktives Fernsehen mit dem Standard HbbTV oder Ultra HD. 

Zum 1. September 2020 übernimmt Carine Chardon zusätzlich die Geschäftsführung des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics sowie des ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel. 

Michael Neuber

© Michael Neuber

Michael Neuber

Government Affairs and Public Policy Manager, Google

Michael Neuber ist Government Affairs and Public Policy Manager bei Google. In dieser Funktion ist er für Fragen des Wettbewerbs- und Kartellrechts sowie für Kultur- und Medienpolitik zuständig. Zuvor beriet er als Rechtsanwalt und Justiziar/Bereichsleiter Politik und Recht den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und dessen Mitglieder in Rechtsfragen vor allem in den Bereichen Datenschutz-, IT-, Urheber- und Medienrecht. Als Rechtsanwalt arbeitete er zudem in einer auf IT- und Medienrecht spezialisierten Kanzlei in Berlin. Neuber war Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestages zum Verbandsklagerecht in Datenschutzsachen. Seit 2009 ist er als Lehrbeauftragter an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) tätig. Neuber war außerdem beratendes Vorstandsmitglied beim Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM).

Daniel Knapp

© Dr. Daniel Knapp

Dr. Daniel Knapp

Chefökonom bei Interactive Advertising Bureau (IAB), Europa

Dr. Daniel Knapp ist Chefökonom bei Interactive Advertising Bureau (IAB), Europa. Seit 15 Jahren ist er international als Werbe- und Medienanalyst tätig und blickt auf Führungserfahrung in den Bereichen Marktanalyse, Strategie und Business Intelligence zurück. Dr. Knapp war 11 Jahre für IHS Markit tätig, u. a. als Exekutivdirektor für Technologie, Medien und Telekommunikation. Er war ferner beigeordneter Sachverständiger für Medien und KI bei der Europäischen Kommission. Er promovierte an der London School of Economics (LSE). Neben seiner Funktion bei IAB ist er Sicherheitsbeauftragter (CSO) bei Twins Digital, einem Marketingdienstleister, und Partner beim Datenwissenschaftsunternehmen Ecuiti.

Charlie Beckett

© Prof. Charlie Beckett

Prof. Charlie Beckett

Direktor Polis, London School of Economics

Prof. Charlie Beckett ist Gründungsdirektor von Polis, dem Journalismus-Think-Tank im Fachbereich Medien und Kommunikation an der London School of Economics and Political Science (LSE). Er ist der Autor der Publikationen „SuperMedia: Saving Journalism So It Can Save The World” (Blackwell, 2008) und „WikiLeaks: News In The Networked Era” (Polity, 2012). Mit 20 Jahren Erfahrung als leitender Journalist bei der BBC, bei LWT und ITN hat er zu Fragen wie der Rolle des Journalismus für die Zivilgesellschaft, ethischen Fragen des Journalismus, internationalem Journalismus, Kriegs- und Terrorberichterstattung, Politikberichterstattung und Nachrichtenwerten geschrieben und gelehrt.

Charlie Beckett

© FKPH

Sabine Verheyen

Mitglied des Europäischen Parlaments

Sabine Verheyen ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Christdemokratische Union Deutschlands (CDU), die Teil der Europäischen Volkspartei (EVP) ist. Seit 2019 ist sie Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung, nachdem Sie fünf Jahre Sprecherin der EVP-Fraktion im Ausschuss war. Dabei konzentriert sie sich besonders auf die Medien-, Telekommunikations-, Netz- und Bildungspolitik. Zudem befasst sie sich als kommunalpolitische Beauftragte der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament mit dem europäischen Vergabe- und Beihilferecht. Sie war Ko-Berichterstatterin der Novelle der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste und ist seit 2009 Mitglied der Delegation des Europäischen Parlaments zum Internet Governance Forum der Vereinten Nationen.

Von 1999 bis 2009 war sie Bürgermeisterin der Stadt Aachen und Mitglied im Euregio-Rat. 

Sabine Verheyen studierte Architektur an der Fachhochschule Aachen, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Charlie Beckett

© Mediengruppe RTL Deutschland / Marina Rosa Weigl

Bernd Reichart

Vorsitzender Geschäftsführer der Mediengruppe RTL Deutschland

Bernd Reichart, geboren 1974 in Scheidegg im Allgäu, ist seit Januar 2019 vorsitzender Geschäftsführer der Mediengruppe RTL Deutschland.

Nach bestandenem Staatsexamen startete er 2001 seine Laufbahn in der Sportvermarktungsbranche bei UFA Sports in Hamburg. Ab 2003 war er dann für die Sportrechteagentur Sportfive in Madrid als Marketing Manager tätig. Ein Jahr später wechselte er als Head of Investor Relations zu Antena 3 (heute ATRES Media) in Spanien – eine Beteiligung der RTL Group. Von 2007 bis 2013 war er Managing Director Multichannel bei der spanischen Senderfamilie und verantwortete in dieser Funktion bis zu fünf Free-TV-Sender. Im Februar 2013 kehrte er nach Deutschland zurück und war bis Dezember 2018 Geschäftsführer von VOX und Mitglied der Geschäftsleitung der Mediengruppe RTL Deutschland.

Als Geschäftsführer der Mediengruppe RTL Deutschland wurde er 2019 zudem in die Operating Management Committees der RTL Group und von Bertelsmann berufen.

Charlie Beckett

© Prof. Dr. Wolfgang Schulz

Prof. Dr. Wolfang Schulz

Direktor des Leibniz-Instituts für Medienforschung

Prof. Dr. Wolfgang Schulz ist Direktor des Leibniz-Instituts für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI) und hat die Universitätsprofessur „Medienrecht und Öffentliches Recht einschließlich ihrer theoretischen Grundlagen“ an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg inne. Im Februar 2012 wurde er zudem zum Direktor des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft in Berlin berufen. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Bereich der Kommunikationsfreiheiten, der Probleme rechtlicher Regulierung in Bezug auf Medieninhalte, Fragen des Rechts neuer Kommunikationsmedien und der Rechtsgrundlagen journalistischer Arbeit, aber auch in den rechtsphilosophischen Grundlagen der Kommunikationsfreiheiten und der Auswirkungen des Öffentlichkeitswandels auf das Recht. Dazu kommen Arbeiten zu Handlungsformen des Staates, etwa im Rahmen von Konzepten „regulierter Selbstregulierung“ oder von „informational regulation“. Viele seiner Arbeiten sind international vergleichend angelegt. Wolfgang Schulz studierte in Hamburg Rechtswissenschaft und Journalistik.

Charlie Beckett

© Anthony Whelan

Anthony Whelan

Digital Policy Adviser im Kabinett der Präsidentin der Europäischen Kommission

Anthony Whelan arbeitet derzeit als Digital Policy Adviser im Kabinett der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Zuvor war er seit 2013 Direktor für Electronic Communications Networks & Services bei der Europäischen Kommission. Er konzipierte und verhandelte EU-Initiativen zu Themen wie Netzneutralität, Roaming-Reform, der Überarbeitung des Rechtsrahmens für die Telekommunikation und der Finanzierung fortgeschrittener Breitbandnetze. Als Jurist hat er am Trinity College Dublin im öffentlichen Recht gelehrt und geforscht und war als Anwalt am Europäischen Gerichtshof und im Juristischen Dienst der Europäischen Kommission tätig. Zwischen 2008 und 2013 war er Kabinettschef von EU-Kommissarin Neelie Kroes in den Ressorts Wettbewerb und digitale Agenda.

Charlie Beckett

© Grothe Medienberatung

Friederike und Thorsten Grothe

Grothe Medienberatung

Als inhabergeführte Agentur arbeitet Grothe Medienberatung an der Schnittstelle von Politik, Medien, digitaler Wirtschaft und Wissenschaft und beschäftigt sich intensiv mit Digitalisierung und Medienkonvergenz. Gegründet 2005, verfügt die Agentur über verlässliche Kontakte in Politik, Unternehmen und Wissenschaft, langjährige Erfahrung in strategischer Kommunikation und Public Affairs sowie umfassende Kompetenzen in der Steuerung komplexer Projekte. Grothe Medienberatung arbeitet im dynamischen Feld der Medien- und Kreativbranchen sowie der digitalen Wirtschaft. Themen sind die ökonomische Entwicklung dieser Bereiche sowie die Ausgestaltung des medienrechtlichen Rahmens, darunter die Diskussionen zu Plattformökonomie und Internet Governance. Grothe Medienberatung besteht aus den Partnern Dr. Friederike Grothe und Dr. Thorsten Grothe. Zu den Kunden gehören namhafte private und öffentlich-rechtliche Medienanbieter aus dem In- und Ausland, Infrastrukturbetreiber und Unternehmen der digitalen Wirtschaft.

Charlie Beckett

© Sarah Broughton Micova

Dr. Sarah Broughton Micova

Dozentin für Kommunikationspolitik und Politik

Dr. Sarah Broughton Micova ist Dozentin für Kommunikationspolitik und Politik an der School of Politics, Philosophy, Language and Communication Studies der University of East Anglia (UEA) und lehrt Kurse zu Politik, Medien und politischer Kommunikation. Bevor sie zur UEA kam, war sie LSE-Fellow in Media Governance and Policy und stellvertretende Direktorin des LSE-Medienpolitik-Projekts in der Abteilung für Medien und Kommunikation, wo sie im Dezember 2013 promoviert wurde. Sie ist Visiting Fellow an der LSE und seit 2012 Gastdozentin am Institute of Communications in Skopje, Mazedonien. Ihre Forschung konzentriert sich auf Medien- und Kommunikationspolitik in Europa. Gegenwärtig beschäftigt sie sich mit neuen Standorten für die potenzielle Kontrolle in der Kommunikation im Zusammenhang mit der fortschreitenden Konvergenz von Technologie und Dienstleistungen und der Zunahme des kompetitiven Autoritarismus. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Folgen von Konvergenz und Globalisierung in der Kreativ- und Kommunikationsbranche, insbesondere in kleinen sprachlichen Medienmärkten und in Bezug auf die Kultur- und Kommunikationsrechte nationaler Minderheiten.

Charlie Beckett

© Corinne Schweizer

Dr. Corinne Schweizer

Leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Medien und Internet Governance des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKMZ)

Dr. Corinne Schweizer ist leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Medien und Internet Governance des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung (IKMZ) der Universität Zürich. Sie forscht zu Medien- und Kommunikationspolitik und Governance im Schweizer Kontext und darüber hinaus. Zwischen 2013 und 2015 war sie Co-Autorin von vier Forschungsberichten für das Bundesamt für Kommunikation in der Schweiz zur Medienregulierung in westlichen Ländern. Zwischen 2015 und 2017 arbeitete sie als LSE Fellow in der Abteilung für Medien und Kommunikation der London School of Economics and Political Science. Im Jahr 2016 verteidigte sie erfolgreich ihre Dissertation über öffentlich-rechtliche Medienorganisationen als Media Commons und wurde 2019 an der Universität Zürich mit der Veröffentlichung ihrer Dissertation bei Nomos promoviert.

Charlie Beckett

© PLATT-MC CARTHY Deborah (CNECT)

Dr. Roberto Viola

Generaldirektor der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (DG CONNECT) der Europäischen Kommission

Roberto Viola war von 2012 bis 2015 stellvertretender Generaldirektor der DG CONNECT.
Im Jahr 2010 und von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Gruppe für Frequenzpolitik der Europäischen Kommission (RSPG) sowie 2011 deren stellvertretender Vorsitzender. Er war Mitglied des Regulierungsrats der BEREC (Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation) und Vorsitzender der Gruppe Europäischer Regulierungsstellen (ERG).
Von 2005 bis 2012 war er Generalsekretär der italienischen Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen (AGCOM). Von 1999 bis 2004 war er Leiter der Regulierungsabteilung und Technischer Direktor bei AGCOM.
Von 1985-1999 arbeitete er in verschiedenen Positionen, unter anderem als Leiter der Abteilung Telekommunikation und Rundfunk-Satellitendienste bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
Roberto Viola wurde im Fach Elektrotechnik promoviert und hat einen Master in Betriebswirtschaft (MBA).
Charlie Beckett

© Landesanstalt für Medien Schmid

Dr. Tobias Schmid

Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen

Tobias Schmid (Jahrgang 1970) war von 2005 bis 2016 als Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland und von September 2010 bis Dezember 2016 als Executive Vice President Governmental Affairs bei der RTL Group tätig. Daneben war der promovierte Jurist von November 2012 bis September 2016 Vorstandsvorsitzender des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (jetzt: Verband privater Medien – VAUNET). Zuvor, von 1999 bis Ende 2004, war er für die Home Shopping Europe AG tätig. Hier verantwortete er als General Counsel die Bereiche Recht und Medienpolitik, Personal, interne Revision und Öffentlichkeitsarbeit.

Er ist stellvertretendes Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Seit Januar 2020 ist er außerdem Vorsitzender der European Regulators Group for Audiovisual Media Services (ERGA), dem Verbund nationaler Medienregulierungen in Europa.

Charlie Beckett

© C. Voulgaropoulos

Roch-Olivier Maistre

Präsident der nationalen Rundfunkaufsichtsbehörde CSA, ernannt vom Präsidenten der Republik Frankreich

Roch-Olivier Maistre, Kammervorsitzender des französischen Rechnungshofs und Hauptberichterstatter des Ausschusses für öffentliche Berichte und Programme des Rechnungshofs, ist seit dem 4. Februar 2019 Präsident der französischen Rundfunkaufsichtsbehörde CSA. Seine Amtszeit dort endet im Januar 2025.

Nach Erwerb eines Bachelors in Wirtschaftswissenschaften am Pariser Institut für Politikwissenschaften (Sciences Po) und Abschluss der Nationalen Verwaltungshochschule (ENA) (1982) arbeitete er von 1982 bis 1986 als leitender Verwaltungsbeamter für die Stadt Paris. Von 1986 bis 1988 war er im Stab des Ministers für Kultur und Kommunikation François Léotard als persönlicher Referent tätig.

Zwischen 1988 und 1991 war Roch-Olivier Maistre stellvertretender Direktor für Wirschaftsangelegenheiten in der Finanz- und Wirtschaftsbehörde der Stadt Paris, anschließend Stabsleiter des Generalsekretärs. Von 1993 bis 1995 war er Geschäftsführer der Comédie Française. Von 1995 bis 2000 war er Generalsekretär des Pariser Stadtrats.

Im Jahr 2000 wechselte er ins Büro des französischen Staatspräsidenten, wo er bis 2005 als Referent für Bildung, Kultur und Kommunikation tätig war. Seit 2005 ist er am Rechnungshof tätig, wo er bereits verschiedene Funktionen innehatte; darunter Rat der 4. Kammer des Rechnungshofs, dort zuständig für den Bereich Auswärtige Angelegenheiten, Erster Staatsanwalt der Generalstaatswaltschaft, Kammervorsitzender und Hauptberichterstatter. Roch-Olivier Maistre wurden folgende Auszeichnungen verliehen: Offizier der Ehrenlegion, Offizier des nationalen Verdienstordens, Orden der Künste und der Literatur.

Charlie Beckett

© Susanne Nikoltchev

Susanne Nikoltchev

Geschäftsführende Direktorin der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Dr. Susanne Nikoltchev übernahm im Juli 2013 das Amt der geschäftsführenden Direktorin der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle.

Davor war sie ab 1998 Leiterin der Abteilung für juristische Informationen und Chefredakteurin für alle juristischen Publikationen der Informationsstelle.

Sie arbeitete als Anwältin in den Bereichen Medienrecht, Telekommunikationsrecht, internationales Handelsrecht und EU-Wettbewerbsrecht bei der amerikanischen Anwaltskanzlei Covington & Burling (1995-1998).

Als Mitglied der Anwaltskammern Baden-Württemberg und Washington D.C. war sie als Rechtsanwältin mit besonderem Schwerpunkt auf internationalen, europäischen und nationalen audiovisuellen Medien in Deutschland, den USA und Belgien tätig.

Charlie Beckett

© Francisco Javier Cabrera Blázquez

Maja Cappello

Leiterin der Abteilung für juristische Informationen

Dr. Maja Cappello kam 2014 als Leiterin der Abteilung für juristische Informationen zur Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Seit Juni 2020 ist Maja Cappello auch Mitglied des Beirats der Europäischen Beobachtungsstelle für digitale Medien (EDMO).

Bevor sie zur Informationsstelle kam, arbeitete sie ab 1998 für die italienische Regulierungsbehörde AGCOM und war dort Leiterin der Abteilung für digitale Rechte in der Direktion für Mediendienste. Von 2011 bis 2014 war sie außerdem Vizepräsidentin der EPRA (Europäische Plattform der Regulierungsbehörden).

Sie besitzt die italienische und norwegische Staatsangehörigkeit und ist Autorin von Artikeln und Reden in den Bereichen audiovisuelle Mediendienste, Medienpluralismus und Urheber- und Verbraucherschutz. Nach ihrem Abschluss in Rechtswissenschaften im Jahr 1994 machte sie ihren LLM in EU-Recht und wurde in europäischem Sozialrecht promoviert.

Charlie Beckett

© OFCOM CH

Jean-François Furnémont

Gründer und CEO von Wagner-Hatfield

Jean-François Furnémont ist der Gründer und CEO von Wagner-Hatfield, einem Forschungs- und Beratungsunternehmen, das weltweit mit internationalen Organisationen, Ministerien und unabhängigen Regulierungsgremien zusammenarbeitet. Wagner-Hatfield konzentriert sich auf den Mediensektor und die digitale Wirtschaft, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Themen Meinungsfreiheit sowie Medienfreiheit und –pluralismus liegt.

Jean-François Furnémont hat einen Bachelor-Abschluss in Journalismus und Kommunikationswissenschaft, einen Master in internationalen Beziehungen und Europapolitik sowie einen Master in öffentlichen Finanzen. Er war freier Journalist und Sprecher einer politischen Partei und ist Autor mehrerer politikwissenschaftlicher Bücher sowie einer Reihe von Veröffentlichungen zu Medienpolitik und -regulierung.

Von 2003 bis 2014 war er Generaldirektor der Regulierungsbehörde für audiovisuelle Medien (CSA) der französischsprachigen Gemeinde in Belgien. Als stellvertretender Vorsitzender (2008-2011) und Vorsitzender (2011-2014) wirkte er auch aktiv bei der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA) mit.

Charlie Beckett

© Anna Herold

Anna Herold

Europäische Kommission

Dr. Anna Herold ist derzeit Leiterin des Referats für die Politik der audiovisuellen und Mediendienste bei der Europäischen Kommission. Sie war zuvor Mitglied des Kabinetts von Günther H. Oettinger, dem Europäischen Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Assistentin des stellvertretenden Generaldirektors für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission, Roberto Viola. Sie arbeitet seit 2003 für die Europäische Kommission und befasste sich dabei mit audiovisueller, Medien- und Telekommunikationspolitik sowie Wettbewerbsrecht.

Anna wurde am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz mit einer Arbeit über über Medienrecht und -politik, internationales Handelsrecht und Wettbewerbsrecht promoviert.

Charlie Beckett

© Anna Gekrepten

Ľuboš Kukliš

Büroleiter des Rundfunkrats der Slowakei

Dr. Ľuboš Kukliš arbeitet in leitender Funktion beim Rundfunkrat der Slowakei.

Er ist der Vertreter des Rundfunkrats in der Gruppe der Europäischen Regulierungsstellen für audiovisuelle Mediendienste (ERGA), wo er derzeit für Außenbeziehungen zuständig ist und die Arbeitsbereich der ERGA zum Thema Desinformation leitet.

Er tritt häufig als Redner bei öffentlichen Veranstaltungen auf und arbeitet gemeinsam mit verschiedenen internationalen Organisationen an Lösungen, um die Verbreitung von Desinformation zu begrenzen, Minderjährige im Internet zu schützen und das neue Medienumfeld zu regulieren.

Er wurde in Verwaltungsrecht promoviert.

Charlie Beckett

© Ania Helseth

Ania Helseth

Public Policy Manager – EU-Angelegenheiten, Facebook

Ania Helseth ist Anwältin für den Schutz des geistigen Eigentums mit einem Abschluss von der Universität Oxford und hat sich an der Universität Amsterdam auf EU-Recht spezialisiert. Sie hat in Brüssel viele Jahre Erfahrungen im Bereich Public Policy gesammelt, arbeitete zu Beginn ihrer Karriere beim Europäischen Parlament und war in der Ständigen Vertretung Polens bei der EU zuständig für Telekommunikation.
Ferner hatte sie verschiedene Positionen in der Amerikanischen Handelskammer in der EU inne und leitete den Bereich Public Policy der Vereinigung der Satellitenbetreiber (mit Mitgliedern wie Airbus, Telenor oder SES).
Seit Mai 2016 arbeitet sie bei Facebook, wo sie sich schwerpunktmäßig mit der Regulierung von Inhalten, Urheberrecht, audiovisuellen Mediendiensten und Vermittlerhaftung befasst.

Charlie Beckett

© Marco Pancini

Marco Pancini

Direktor für Public Policy EMEA, YouTube

Marco Pancini wurde 2018 zum Direktor für Public Policy EMEA bei YouTube ernannt.
Zuvor leitete er bei Google als Direktor für Public Policy und Regierungsbeziehungen das Team für Beziehungen mit der Europäischen Kommission und dem Rat. Außerdem war er bei Google in Italien als Berater für europäische Politik zuständig für Regierungsbeziehungen und vertrat Google bei wichtigen internationalen Treffen wie dem Internet Governance Forum der Vereinten Nationen.
Vor seiner Tätigkeit bei Google leitete Pancini zwischen 2002 und 2007 den Bereich Recht, Vertrauen und Sicherheit bei eBay.it, dem italienischen Ableger des weltweit größten Online-Marktplatzes. Nach seinem Jurastudium begann Pancini seine berufliche Laufbahn beim Start-up iBazar, der ersten Website für Online-Auktionen in Europa, und wechselte nach dem Aufkauf von iBazar zu eBay.

Charlie Beckett

© Alexandra Evans

Alexandra Evans

Leiterin Public Policy im Bereich Kinderschutz für Europa, TikTok

Alexandra Evans ist Leiterin für Public Policy im Bereich Kinderschutz für Europa bei der Videoplattform TikTok. Sie möchte Kinder und Jugendliche schützen und ihnen Fähigkeiten vermitteln, damit sie sich im Internet entfalten können.
Vor ihrer Tätigkeit bei TikTok war Evans Leiterin für strategische Planung bei der 5Rights Foundation, bei der sie sich mit einer erfolgreichen Kampagne für die Verankerung stärkerer Datenrechte für Kinder im britischen Recht einsetzte. Als Policy Director beim British Board of Film Classification war sie für Regeln der Altersfreigabe in Kinos, auf DVDs und im Internet im Vereinigten Königreich zuständig.
Evans befasst sich mit Themen wie sexuelle Ausbeutung und sexueller Missbrauch von Kindern im Internet, Mobbing/Belästigung, schädliche und unangemessene Inhalte, Datenschutz und Privatsphäre, Zugang zu Informationen, kindliche Entwicklung, Gestaltung von Diensten, digitales Wohlergehen und digitale Rechte.
Bevor sie sich auf Digitalpolitik spezialisierte, war Alexandra Evans als Rechtsanwältin bei einer Londoner Kanzlei tätig und beriet ihre Kunden zu den Themen Diskriminierung, Meinungsfreiheit, Privatsphäre und Reputationsschutz.

Charlie Beckett

© Olivier de Vigerie

Alexandra Laffitte

Referentin, französischer Verband der Telekommunikationsdienste

Neben ihrer Arbeit als Referentin für die Regulierung von Inhalten und audiovisuelle Angelegenheiten beim französischen Verband der Telekommunikationsdienste ist Alexandra Laffitte stellvertretende Vorsitzende von EuroISPA, der europäischen Vereinigung von Internetdienstanbietern. Bei EuroISPA ist sie seit April 2018 ebenfalls Vorsitzende des Ausschusses für Markt und Dienstleistungen. Daneben bringt sie beim EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) ihre Expertise zur Zusammenarbeit zwischen technischen Mittlern und Rechteinhabern ein.

Sie war Stipendiatin des Deutschen Bundestages und hat ein Masterstudium in Telekommunikations- und Weltraumrecht an der Universität Paris-Saclay sowie ein deutsch-französisches Studium der Rechtswissenschaften an der Sorbonne und der Universität zu Köln absolviert.

Charlie Beckett

© Devin Curry

Prof. Meredith Broussard

Professorin und Datenjournalistin

Prof. Meredith Broussard ist außerordentliche Professorin am Arthur L. Carter Journalism Institute der New York University und Autorin des Buches „Artificial Unintelligence: How Computers Misunderstand the World“. Ihre akademische Forschung konzentriert sich auf künstliche Intelligenz in der investigativen Berichterstattung mit einem besonderen Interesse an der Nutzung der Datenanalyse für soziale Zwecke. Sie ist Fakultätsmitglied der Moore Sloan Data Science Environment am NYU Center for Data Science und 2019 Fellow des Reynolds Journalism Institute. Ihre Arbeit wurde vom Institute of Museum & Library Services sowie vom Tow Center der Columbia Journalism School unterstützt.

Charlie Beckett

© Kenza Ait Si Abbou Lyadini

Kenza Ait Si Abbou Lyadini

Senior Manager Robotics und AI, Deutsche Telekom

Kenza At Si Abbou ist Expertin für Robotik und künstliche Intelligenz. Sie ist in Marokko geboren, hat in Spanien, Deutschland und China studiert und leitet neben ihrer Tätigkeit als Senior Managerin das Frauennetzwerk der Deutschen Telekom in Deutschland. Im Dezember 2018 wurde sie mit dem Digital Female Leader Award ausgezeichnet. Als Rednerin, Autorin und Intrapreneurin fördert sie die Prozessautomatisierung in Europa durch Robotik und Lösungen der künstlichen Intelligenz.

Charlie Beckett

© Wilfried Runde

Wilfried Runde

Leiter Innovationsprojekte, Deutsche Welle

Wilfried Runde hat als freiberuflicher Musikjournalist, Informationsspezialist, Forscher, Online-Redakteur und Fernsehjournalist für verschiedene Medien gearbeitet. 2010 wurde er zum Leiter des Bereichs Innovationsprojekte der Deutschen Welle berufen. Seitdem leitet Wilfried Runde „a skilled mix of open minds“ und arbeitet an Projekten, Publikationen und Veranstaltungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Innovationsmanagement, die sich mit Technologien befassen, „um große Geschichten besser zu erzählen“.

Blazeviciute

© TV3

Laura Blaževičiūtė

CEO, TV3 Lithuania

Laura Blazeviciute ist Vorstandsmitglied und CEO von TV3 Lithuania, der größten Mediengruppe in Litauen. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss, der drei kommerzielle TV-Sender, einen Radiosender, das Online-Infotainment-Portal tv3.lt und die AVoD-Plattform TV3 Play betreibt 

Blaževičiūtė verfügt über 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich, insbesondere in der Modern Times Gruppe (dem früheren Eigentümer von All Media Lithuania). Dort war sie auf vier unterschiedlichen europäischen Märkten aktiv: Litauen, Lettland, Ungarn und Großbritannien.

Sie hatte dabei verschiedene Positionen inne; so war sie Präsidentin der Litauischen Rundfunk & TV Vereinigung und Vize-Präsidentin des Litauischen Unternehmensverbands (IHK Litauen) wie auch Vorstandsmitglied bei Enterprise Lithuania.

Blaževičiūtė hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft der Stockholm School of Economics in Riga.

Rasmus Klein

© Reuters Institute for the Study of Journalism

Prof. Dr. Rasmus Kleis Nielsen

Direktor des Reuters Institute for the Study of Journalism

Darüber hinaus ist Nielsen Professor für politische Kommunikation an der Universität Oxford. Zuvor war er Forschungsdirektor am Reuters-Institut und Chefredakteur des International Journal of Press/Politics.

Seine Arbeit konzentriert sich auf Veränderungen in den Nachrichtenmedien, auf politische Kommunikation und die Rolle digitaler Technologien in beiden Bereichen. Er hat umfangreiche Forschungsarbeiten zu Journalismus, zu amerikanischer Politik und zu verschiedenen Formen des Aktivismus publiziert. Hinzu kommt eine beträchtliche Anzahl vergleichender Arbeiten, die insbesondere in Westeuropa in den Blick nehmen.

Als Vortragender ist er häufig sowohl auf akademischen Konferenzen als auch auf Branchenveranstaltungen zu Gast. Über seine Arbeit wurde in einer Reihe von Nachrichtenmedien berichtet, darunter die BBC, der Economist, die Financial Times, der Guardian und verschiedene andere internationale Medien.

Marianna Evenstein

© Marianna Evenstein, Fotograf: Izzy Dempsey

Marianna Evenstein

Journalistin

Marianna Evenstein ist eine US-amerikanische Journalistin und Moderatorin, die seit mehr als 20 Jahren von Deutschland aus arbeitet. Sie ist Redakteurin und Fernsehmoderatorin bei dem Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Welle (DW). Zuvor war sie als Radiosprecherin und Reporterin für das DW Radio Nachrichtenmagazin Newslink tätig.
Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin ist Marianna Evenstein eine gefragte Moderatorin für Konferenzen, Firmenveranstaltungen, Galas und Handelsmessen. Ihr Auftraggeber sind internationale Konzerne, Start-ups, und gemeinnützige Organisationen.
Marianna Evenstein arbeitet darüber hinaus als Medientrainerin und unterstützt führende Geschäftsleute darin, ihre Kommunikations- und Interviewfähigkeiten zu stärken.

Maria Donde

© Maria Donde

Maria Donde

Head of International Content Policy, Ofcom

Maria Donde ist als Head of International Content Policy beim UK Office of Communications (Ofcom) tätig und befasst sich mit Fragen, die Medien, Inhalte und den Rundfunk betreffen. Sie ist verantwortlich für die Beziehungen zwischen Ofcom und anderen Medienregulierungsbehörden in Europa, insbesondere im Rahmen von EPRA (Europäische Plattform der Regulierungsbehörden, wo sie derzeit als stellvertretende Vorsitzende fungiert) sowie weiteren internationalen Gremien. Darüber hinaus vertritt sie Ofcom in allen Fragen der Medienpolitik. Sie zeichnete verantwortlich für Ofcoms Beitrag zu den kürzlich abgeschlossenen Verhandlungen über die AVMD-Richtlinie und ist in diesem Bereich zuständig für die Beziehungen zur Europäischen Kommission. Kürzlich wurde Maria Donde zur Vorsitzenden des Sachverständigenausschusses des Europarats für Medienumfeld und Reform gewählt.

Regulatorische Erfahrung sammelte sie im Bereich der Werbung. Vier Jahre lang war sie für die Advertising Standards Authority tätig, bevor sie zu Ofcom wechselte, wo sie zunächst im Referat für Rundfunkstandards tätig war. Zuvor war sie im Bereich Medienanalyse und davor als Radioproduzen­tin für den BBC World Service tätig. Sie besitzt einen Abschluss in Modernen Sprachen der Universität Cambridge und einen Masterabschluss als Literarische Übersetzerin.

Tom Buhrow

© WDR/Annika Fußwinkel

Tom Buhrow

ARD-Vorsitzender

Tom Buhrow ist ARD-Vorsitzender und seit 2013 Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Als ausgebildeter Journalist wurde er als Moderator der bundesweiten ARD-Fernsehnachrichten „Tagesthemen“ (2006-2013) bekannt. Von 1994 bis 2002 war er ARD-Korrespondent in Washington und von 2002 bis 2006 zusätzlich Büroleiter des dortigen ARD-Studios. Er arbeitete auch als ARD-Korrespondent in Paris. Seine WDR-Karriere begann er nach dem Volontariat Mitte der achtziger Jahre als Redakteur, Reporter und später als Moderator der Regionalsendung „Aktuelle Stunde“. Buhrow hat einen Magisterabschluss in Geschichte und Politikwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Staatssekretärin Heike Raab

© LV RLP / Marc-Steffen Unger

Heike Raab

Staatssekretärin, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Heike Raab, geboren 1965, arbeitete nach dem Studium der Politik- und Rechtswissenschaften als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag und anschließend als Referentin im Büro des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz sowie in der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2001 bis 2011 war sie Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz und bis 2015 Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur sowie CIO der Landesregierung. Seit Juli 2015 ist Heike Raab Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales.

GIUSEPPE ABBAMONTE

© IMAGOECONOMICA

Giuseppe Abbamonte

Direktor – Medienpolitik, Europäische Kommission – GD Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (GD CONNECT)

Giuseppe Abbamonte ist seit 2016 Direktor für Medienpolitik bei der Europäischen Kommission.

Zuvor leitete er die Direktion zur Ausarbeitung der Europäischen Datenstrategie.

In früheren Positionen bei der Europäischen Kommission koordinierte er die Arbeiten zur Europäischen Cybersicherheitsstrategie und zum EU-Recht für Netzwerk- und Informationssicherheit.

Dank seiner langjährigen Tätigkeit in den Bereichen Kartellrecht und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission verfügt er über umfangreiche Erfahrungen mit komplexen Unternehmensfusionen und staatlichen Beihilfen. Hinzu kommt eine ausgeprägte Expertise im Verbraucherschutzrecht.

Vor seinem Wechsel zur Europäischen Kommission war Giuseppe Abbamonte vier Jahre (1989/1992) als Partner in einer in Mailand ansässigen internationalen Anwaltskanzlei tätig, vorwiegend im Bereich Handels- und Wettbewerbsrecht.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen vor allem in englischsprachigen Rechtszeitschriften. Er lehrt Medienrecht für den Masterstudiengang an der Boccoini-Universtität in Mailand und hält Vorträge zu europäischem Recht an verschiedenen Universtitäten in Europa.

Aura Salla

© Aura Salla, Photographer: Annika Miettinen

Aura Salla

Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und EU-Angelegeheiten bei Facebook, Brüssel

Aura Salla vertritt als Leiterin für EU-Angelegenheiten die Interessen von Facebook in Brüssel. Sie koordiniert die Zusammenarbeit mit eurpäischen Institutionen und Mitgliedstaaten im Hinblick auf EU-Politiken. Vor ihrem Wechsel zu Facebook war Aura Salla für die Europäische Kommission tätig: Im Zentrum für Politische Strategie (EPSC), einer Jean-Claude Juncker unterstellten kommissionsinternen Denkfabrik, war sie Beraterin für Außenpolitik und Kommunikation.

Zuvor war sie Mitglied im Kabinett von Jyrki Katainen, dem für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständigen Vizepräsidenten der Kommission Juncker.

Vor ihrer Tätigkeit für die Europäische Kommission arbeitete sie für das finnische Beratungsunternehmen Recommend Finland als Projektleiterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und EU-Zusammenarbeit. Davor war sie als Redenschreiberin und politische Bearterin für das finnische Parlament tätig. Von 2018 bis 2020 war sie Vorsitzende des Parteirates der Finnischen Koalititonspartei in der EVP-Koaltition im Europäischen Parlament.

Aura Salla hat einen Master in Politikwissenschaften von der Universtität Turku in Finnland.

Michael Seemann

© Steffi Roßdeutscher

Michael Seemann

Autor und Journalist

Michael Seemann, geboren 1977, ist seit 2005 mit verschiedenen Projekten im Internet aktiv. Anfang 2010 begann er bei der FAZ das Blog CTRL-Verlust zuerst, in dem er über den Verlust der Kontrolle über die Daten im Internet schreibt, und das er seit September 2010 unter eigener Regie betreibt. Zusammen mit dem Podcast-Label Viertausendhertz produziert er Planet B – Ideen für den Neuanfang. Darüber hinaus bloggt er unter mspr0.de, podcastet unter wir.muessenreden.de und schreibt für verschiedene Medien.

Seemann unterrichtet an der Universität zu Köln und der Universität der Künste in Berlin. 2016 wurde er als Sachverständiger zum Thema Plattformregulierung im Bundestag gehört. Er hält Vorträge zu den Themen Whistleblowing, Datenschutz, Urheberrecht, Internetkultur, Plattformen und die Krise der Institutionen in Zeiten des digitalen Kontrollverlusts. Seit 2017 ist er im Aufsichtsrat des Grimme Forschungskollegs. 2018 gründete er mit Gleichgesinnten das Otherwise Network, in dessen Vorstand er seitdem tätig ist.

Seemann studierte Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg.